Das Leben bei uns: Aufnahmephase

Einleben im Leuchtturm

Der allererste Ansprechpartner ist immer das Jugendamt: Nicht nur Eltern, auch Kinder und Jugendliche haben das Recht, von dort Hilfe zu bekommen. Sollte dort als Hilfemaßnahme ein vollstationärer Aufenthalt in Betracht kommen, können wir als Jugendhilfeeinrichtung Leuchtturm vielleicht die geeignete Unterbringung sein.

Die Phase des Übergangs in die Wohngruppe ist ein wichtiger Prozess für das Kind und die Familie. Die Vereinbarung eines persönlichen Kennenlerntermins ist von zentraler Bedeutung.

Wir bieten an, in das aktuelle Wohnumfeld des Kindes zu kommen, stellen uns vor, zeigen bei Bedarf Bilder der Einrichtung, um in entspannter Atmosphäre die Hemmschwelle eines Kennenlernens zu erleichtern. Aber auch ein Probewohnen oder, insbesondere beim jüngeren Kind, ein gemeinsamer Spielenachmittag in der Wohngruppe steht als eine weitere Form des Kennenlernens offen.

Sofern alle Beteiligten einer Aufnahme zustimmen, erfolgt ein Informationsgespräch und eine vorbereitende Planung mit allen Beteiligten (Kind, Sorgeberechtigte, Jugendamt, Einrichtungsleitung) in einem Hilfeplangespräch.

In der Zeit des Übergangs erfolgt eine weitere individuelle Unterstützung bei der Aufnahme und im Prozess des Einlebens. Jeder Neuankömmling wird von einem erfahrenen Kind bei uns in einer „Kinderpatenschaft“ unter die Fittiche genommen. Gemeinschaftliche Aktivitäten helfen beim gegenseitigen Kennenlernen. Ein gemeinsamer „Alltag“, je nach Interessenslage und Bedarf des Kindes entwickelt sich.

Nach der Aufnahme Ihres Kindes finden regelmäßig Hilfeplangespräche statt. An diesen Gesprächen nehmen Sie als Eltern, Ihr Kind, in der Regel die Hausleitung der Wohngruppe, ggfs. die pädagogische Leitung und die fallzuständige Fachkraft vom Jugendamt teil. In diesen Gesprächen werden Art und Umfang der Betreuung verabredet.

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